Für jeden Wein das richtige Glas
Mitunter artet es fast zum Glaubenskrieg aus: Was ist das richtige Weinglas für welchen Wein? Grundsätzlich gilt: gestielt, ungefärbt und unverziert sowie möglichst dünnwandig sollte ein gutes Weinglas sein.
Wer die Besonderheiten eines bestimmten Weines schmecken möchte, sollte dabei auch auf die Form des Weinglases achten, den Geruch und Aroma und damit des Geschmacksempfinden ändern sich mit der Glasform. Dabei spielt die Glasöffnung eine wichtige Rolle – sie bestimmt, wie der Wein über die Zunge läuft und welche Geschmacksnerven er dabei anspricht.
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| Bild 1: Glas für trockene Rot-und Weißweine | Bild 2: Glas für halbtrockene milde Rot- und Weißweine | Bild 3: Glas für schwere Rotweine | Bild 4: Glas für Roséweine |
Für trockene Rot- und Weißweine sind bauchige Gläser mit eingezogener Öffnung zu bevorzugen (Bild 1), da der Wein beim Trinken aus diesen Gläsern auf die hintere Zungenpartie gelangt und somit die herbe Note eines trockenen Weines besser wahrgenommen wird. Gläser mit ausgestelltem Mundrand (Bild 2) hingegen eignen sich für halbtrockene oder milde Weine, da die Süße des Weines über die Zungenspitze wahrgenommen wird. Rotweingläser (Bild 3) sollten generell größer sein als die für Weißwein, damit sich das Bukett besser entfalten kann. So eignen sich stark ausgeprägte bauchige Gläser besonders für schwere Rotweine. Für die meist halbtrockenen und milderen Roséweine empfehlen wir mittelgroße, nach oben leicht ausgezogene Gläser (Bild 4).




